Fragen zu myRight und der Teilnahme

myRight erhält eine reine Erfolgsprovision in Höhe von 29,41% netto (d.h. 35 % inklusive Umsatzsteuer) auf die tatsächlich durch den VW-Konzern gezahlten Gelder. Berechnungsgrundlage ist alles, was auf die Ansprüche des Kunden geleistet wurde.

Eine Ausnahme gilt bei Rückgabe des Autos an VW und Erstattung des Neupreises: Dann fällt für den Zeitwert des Autos (nach DAT-Schwacke) bei Rückgabe keine Provision an (schließlich hat der Kunde den Zeitwert ja schon, so dass hier keine Leistung durch myRight vorliegt).

Beispiel: Auto hat 30.000 EUR gekostet und wird jetzt mit myRight zum Neupreis zurückgegeben; Zeitwert des Autos nach DAT-Schwacke ist 20.000 EUR. Die Erfolgsprovision fällt nur auf 10.000 EUR an, da der Kunde die 20.000 EUR Zeitwert auch ohne myRight auf dem freien Markt hätte erzielen können.

Verbraucher oder Unternehmen, die ihr betroffenes Auto vor dem 18. September 2015, dem Tag der Aufdeckung des Dieselskandals, erworben haben und heute noch besitzen.

Nein – myRight bekommt nur die Erfolgsprovision. Es gibt weder versteckte Gebühren noch sonstige Kosten, erst recht verlangen wir von Ihnen keine Gebühr für die Anmeldung.

Am 18. September 2015 wurde der Dieselskandal publik. Die Rechtsprechung wird wahrscheinlich unterstellen, dass jeder, der ein betroffenes Auto nach dem 18. September 2015 gekauft hat, dies in Kenntnis des Defekts des Autos getan hat und somit heute keinen Schadenersatz mehr verlangen kann.

Nein, es besteht lediglich eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit. Wir sind davon überzeugt, dass die Schadenersatzansprüche bestehen und jeder Betroffene Anspruch auf eine Entschädigungszahlung hat. Und deshalb kämpfen wir für jeden einzelnen Betroffenen!

VW will nach dem Dieselskandal einen Neuanfang wagen, neue Technologien wie Elektromobilität sollen im Mittelpunkt stehen. Wir nehmen dies erst und gehen daher davon aus, dass VW freiwillig seine Schulden aus dem Dieselskandal bezahlen wird. Aber: Sollte VW nicht freiwillig zahlen, sind wir entschlossen, VW zu verklagen. Solche Gerichtsverfahren können zwei bis vier Jahre andauern.

Aufgrund des großen Andrangs müssen wir uns vorbehalten, die Auftragsannahme später zu schließen. Wir empfehlen daher eine schnelle Anmeldung, um auf jeden Fall dabei zu sein.

Umgangssprachlich wird heute als Sammelklage die Bündelung von Ansprüchen bezeichnet, die dann gemeinsam in einer einzigen Klage vorgebracht werden. Die Bündelung gleichgerichteter Ansprüche gegen den selben Beklagten sieht Paragraph 260 der Zivilprozessordnung ausdrücklich vor, da mit einem Gerichtsverfahren eine Vielzahl weiterer Verfahren vermieden wird. Aufgrund der Treuhandabtretung ist es myRight möglich, die gleichgerichteten Ansprüche der betroffenen Autokäufer zu bündeln (etwa nach Modell, Baujahr etc.) und in einer „Sammelklage“ zu verbinden.

Nein. myRight ist ein Rechtsdienstleister und auf die internetbasierte Durchsetzung komplexer Massenschäden spezialisiert.

Bei der Beauftragung eines Anwalts müssen Sie stets die Kosten und Risiken selber tragen und vor allem meist die Kosten vorschießen. Das führt in vielen Fällen dazu, dass Verbraucher Ihre Rechte lieber nicht wahrnehmen, weil die Risiken zu hoch und der Gang zum Anwalt zu teuer erscheint. Auch wenn Sie rechtsschutzversichert sind, wird meist eine Selbstbeteiligung fällig. Wir haben myRight gegründet, weil wir jedem, unabhängig von seinen finanziellen Möglichkeiten, zum Recht verhelfen wollen. Weil myRight alle Risiken der Rechtsdurchsetzung trägt, können Sie uns ruhigen Gewissens beauftragen.

Mehrere Autos/Flotten

Ja. Sie müssen aber jedes Auto einzeln neu registrieren auf unserer Website.

Für eine Flottenanmeldung schreiben Sie uns bitte eine Email an [email protected]

Rückrufaktion

Wir empfehlen nur dann an der Rückrufaktion teilzunehmen, wenn Volkswagen eine Garantie für die Umrüstung abgibt. Viele betroffene Kunden berichten, dass der Kraftstoffverbrauch ihres Fahrzeug nach der Umrüstung signifikant gestiegen ist. Außerdem besteht die Gefahr, dass Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit des Motors durch die Umrüstung beeinträchtigt werden. Volkswagen versucht, diese Risiken auf die Kunden abzuwälzen. myRight sagt nein zu solchen Tricksereien und fordert für jeden myRight Kunden von Volkswagen eine Garantie für die Umrüstung.

Nein. myRight übernimmt das für Sie. Wir verlangen für jeden einzelnen myRight Kunden von Volkswagen eine Garantie für die Umrüstung. Wir verlangen von Volkswagen auch dann eine Garantie, wenn Ihr Auto bereits umgerüstet wurde.

Nein. Wenn Volkswagen trotz schriftlicher Aufforderung keine Garantie für die Umrüstung abgibt, dann kann der Kunde auch nicht verpflichtet werden, an der Rückrufaktion teilzunehmen. Der Bescheid des Kraftfahrt-Bundesamts zur Umrüstung der Fahrzeuge richtet sich an Volkswagen und nicht an den einzelnen Kunden. Die Typengenehmigung für die im Verkehr befindlichen Fahrzeuge ist bislang nicht entzogen worden. Daher haben die Behörden derzeit keine Handhabe gegen einzelne Kunden vorzugehen.

Ja. Sie können freiwillig an der Rückrufaktion teilnehmen. Wenn Sie freiwillig eine Umrüstung vornehmen lassen, senden Sie vorher eine entsprechende Information an [email protected]

Nein. Die Nachrüstung der Motorsteuerung in Zusammenhang mit der Rückrufaktion ist vollkommen unabhängig von unserer Beauftragung, zumal Ihr Händler auch von unserer Beautragung keine Kenntnis hat.

Nein. myRight beauftragt gerade für bestimmte Fahrzeug-Typen Sachverständigengutachten, die Themen wie Mehrverbrauch, Leistungsverlust und Wertverlust gerichtsfest darlegen. Eine eigene Prüfung ist daher durch unsere Kunden nicht notwendig. Sollten Sie aber selber entsprechende Beobachtungen machen oder einen Leistungsverlust nachweisen können, schicken Sie uns die entsprechenden Dokumente gerne an [email protected] der Angabe Ihrer Fallnummer.

Datenschutz

Mit unserem Datenschutzversprechen verbürgen wir uns, dass wir Ihre Daten nicht unberechtigt an Dritte weitergeben werden und wir selbstverständlich die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetz beachten.

Wir nutzen Ihre Daten ausschließlich im Sinne unserer Datenschutzbestimmungen zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegen VW.

Verkauf meines Autos

Ja, Sie können ihr Auto uneingeschränkt verkaufen. Bitte informieren Sie uns jedoch, sobald Sie ihr Auto verkauft haben.

Sie sind unser Auftraggeber und bekommen daher von uns auch den Erlös. Zumal Sie aufgrund des Wertverlustes ohnehin weniger für Ihren Wagen bekommen werden und ja genau hierfür die Entschädigung über myRight von VW beanspruchen.

Ja, Sie können uns auch beauftragen, wenn Sie Ihr Fahrzeug nach dem 18.9.2015 verkauft haben. Halten Sie in diesem Fall auch eine Kopie des Verkaufsvertrags bereit.

Gebrauchtwagen

Ja, wenn Sie den Gebrauchtwagen vor dem 18. September 2015 gekauft haben. Schließlich konnten Sie vorher nicht wissen, dass der Gebrauchtwagen vom Dieselskandal betroffen war und haben somit zuviel bezahlt.

Nein. Denn hier findet der Schadenausgleich bei der Rückgabe des Autos ab, etwa weil auf die Geltendmachung von anteiligen Nutzungskosten ganz oder teilweise durch den Händler verzichtet wird.

Händler

myRight klagt nur gegen VW. Nach allem, was bis heute bekannt ist, trifft die Händler kein Verschulden an dem Dieselbetrug. Außerdem wären viele Händler schlicht nicht in der Lage, die Schäden zu zahlen, sondern würden in Insolvenz geraten. Viele unserer Kunden haben ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zu Ihrem Händler und wollen dies auch nicht verlieren. Daher geht myRight nur gegen VW vor und lässt die Händler außer Betracht.

Ja, Sie können selbsverständlich parallel zu unserer Beauftragung mit Hilfe eines Anwalts Ihren Händler in die Haftung nehmen. Sollten Sie von Ihrem Händler Ersatz erlangen, wird dieser Betrag voraussichtlich auf die Entschädigung von VW anzurechnen sein. Sie bekommen also nichts doppelt.

myRight setzt nur Ansprüche wegen verbotener Handlung (§ 823 BGB) gegen VW als Schädiger durch. Davon unberührt sind Ihre vertraglichen Gewährleistungsansprüche gegen Ihren Händler. Soweit solche Ansprüche noch bestehen, empfiehlt es sich grundsätzlich, diese parallel zur myRight-Beauftragung durchzusetzen. Hierbei kann auch die Beauftragung eines Anwalts sinnvoll sein. Daher gilt: Sollten Ihnen noch Gewährleistungsansprüche zustehen und wollen Sie insbesondere Ihren Wagen zurückgeben, dann sollten Sie dringend Ihren Händler in die Haftung nehmen. Daneben sollten Sie auch myRight beauftragen, denn so haben Sie zwei Erfolgschancen statt nur einer und nur bei myRight können Sie nichts verlieren – wir werden nur bei Erfolg bezahlt.

Wir empfehlen hier den FOCUS-Online-Rechtsexperten, RA Michael Winter (www.anwaltskanzlei-mw.de). Im Rahmen einer von ihm gegründeten, bundesweit tätigen Anwaltskooperation vertritt er zusammen mit seinen Partnern zahlreiche Geschädigte des VW-Skandals gegenüber den jeweiligen Verkäufern, Banken und Leasinggebern.